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2. Regionalliga Herren Süd: 5. Saisonsieg vs SB DJK München

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White Wolves holen wichtigen Heimsieg gegen den SB München – 86:83

Im Sonntagsspiel der Basketballer des TV Passau in der 2. Regionalliga Herren Süd konnten sich die White Wolves nach einem sehr spannenden und knappen Spiel gegen den Sportbund DJK München knapp mit 86:83 durchsetzen. Nach anfänglicher Führung der Dreiflüssestädter übernahmen die Gäste unter der Leitung des früheren Passauer Trainers Bastian Block durch viele Dreipunkttreffer (insgesamt 11) Fahrt auf. Doch die Hausherren ließen sich auch nach mehrmals wechselnder Führung nie abschütteln, erkämpften nach verlorenen Bällen immer wieder ihre Chancen zurück und konnten zum Finale mit Nervenstärke und einem gewitzten Tobias Hoffmann die Punkte einsacken und den 5. Saisonsieg fest machen. Ein wichtiger Erfolg in dieser so engen Liga.

DONAU TV: Spielszenen+Interview

Die Wölfe legten gut los und konnten sich gleich zu Beginn in Person von Herbort und Gorgas mit 9:3 absetzen. Doch die kampfstarken Frösche, welche an diesem Tag von „draußen“ besonders treffsicher waren, egalisierten den Rückstand mit einem schnellen Run, in dem sie drei Dreier trafen. Mit 18:20 ging es in die erste Pause.

Die Gäste machten dort weiter wo sie aufgehört hatten und gingen durch weitere Fernwürfe mit 30:22 in Front. Doch die Wölfe bissen zurück und konnten sich angeführt von Tobias Hoffmann, der in dieser Phase 9 Punkte erzielte, bis zur Halbzeit auf 43:38 absetzen (2. Viertel 25:18 für Passau).

In der Pause wurden die Zuschauer Zeuge einer gekonnten Show der Cheerleader „Pirates Brides“.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Während die Hausherren sich Punkt um Punkt erarbeiteten und ihr Glück vor allem unter der Körben suchten, gelangen den Gästen weitere fünf Dreier im dritten Abschnitt. So konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen, aber das Viertel ging an die Gäste. Mit einer hauchdünnen 64:63 – Führung des TV ging es in den letzten Abschnitt (3. Viertel 21:25 aus Sicht der Niederbayern).

Nun kam es ganz dick für die Wölfe. Die Hauptstädter markierten zu Viertelbeginn einen 11:2 – Run, der den neuen Spielstand von 66:74 herstellen sollte. Gerieten die White Wolves nun auf die Verliererstraße? Eine große Bürde für die Passauer, welche lediglich durch Teamverteidigung gelöst werden konnte. Das Rudel hielt zusammen und durch die erstarkte Defense kam man zu den lang ersehnten Fastbreak-Punkten. Zwei Minuten vor Schluss hatte man auf 78:78 gestellt. Nun begann der große Nervenkitzel, zuerst setzte sich München zwei Punkte ab, die Wölfe schlugen mit 4 Punkten zurück. Kurz vor Schluss, die Ein-Punkt-Führung und Freiwürfe für die Passauer. Alexander Herbort traf nur einen, doch Tobias Hoffmann setzte nach und sicherte sich weitere zwei Freiwürfe (84:81). Die berühmte „Stop the Clock – Phase“ am Ende enger Basketballspiele war voll im Gange. Die Münchner gingen ihrerseits an die Linie und verwandelten(84:83), doch Gorgas blieb nach einem absichtlichen Foul der Gäste eiskalt und stellte den 86:83 Endstand her. Mit insgesamt 73% Trefferquote bei den Freiwürfen konnte man aufwarten. Die Nerven hatten gehalten, die Schlacht war erfolgreich geschlagen (4. Viertel 22:20).

In der Tabelle wirkt sich dieses Ergebnis wie folgt aus: Unterhaching (9 Siege) und Dachau (8) befinden sich an der Spitze. Von Platz 3 bis 6 stehen München Basket, Nördlingen, Wolnzach und Passau (6.) mit je 5 Siegen da. Alle anderen Vereine bis zum Tabellenende haben 3 bis 4 Siege zu bieten. Es bleibt weiter eng und spannend. Zum Abschluss vor der Weihnachtspause fahren die Wölfe nächstes Wochenende nach Dachau zu den Tabellenzweiten Spurs.

Ein sichtlich erleichterter Coach Jan Köplin: „Ein toller Sieg, wir haben uns trotz verschiedener Schwächephasen und den vielen Dreiern des Gegners nicht entmutigen lassen und das Spiel eng gehalten. Dadurch hatten wir am Ende die Chance auf den Sieg und das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Wichtig war, dass wir noch vor Weihnachten den 5. Saisonsieg einfahren konnten.“

Abteilungsleiter Peter Grimm. „Ein ganz wichtiger Sieg, der die beiden kommenden Aufgaben gegen die Ligavorderen Dachau und Unterhaching unterstützt.“

Spieler Passau:

Tobias Hoffmann 18, Lion Gorgas 15, Alexander Herbort 13, Benjamin Mayer 10, Henry Stamer 8, Maximilian Gentner 7, Brian Morris 7, Julian Großmann 6, Lukas Bierling 2, Lorenz Dupper, Jan – Erik Taubmann.

Beste Spieler SB München:

Oliver Russ 16, Fredi Bikandi 15, Benedikt Frey 15, Niklis Asante 14.