Arbeitssieg gegen Pfarrkirchen

Letzten Samstag musste das Herrenteam der Passau Whitewolves zu den Nachbarn aus Pfarrkirchen anreisen. Mit ausgedünntem Kader musste Trainer Marc Kiermeier seine Mannschaft nicht lange motivieren. Man darf sich im Kampf um die Meisterschaft keine leichten Fehler erlauben.

Und so startete das Team auch gut ins Spiel. Gegen die Zonenverteidigung der Gäste wurde der Ball gut bewegt und man konnte leichte Punkte scoren. Durch einen entscheidenden 9-0 Lauf konnte man sich mit 20-11 am Ende des Viertels absetzen.

Spielabschnitt Nummer 2 war alles andere als eine Glanzleistung. Viele Eigensinnige Entscheidungen und kaum Bewegung in der Offensive, lassen die Dreiflussstädter gegen die wilden Würfe der Pfarrkirchen Stallions oft alt aussehen. So verlor man das zweite Viertel 18-13 und gab eine ordentliche Ansage in der Kabine für die Spieler. (33-29 für Passau)

Die Ansage, auf „Heroball“ zu verzichten und mehr Teamgeist zu zeigen schien gefruchtet zu haben. Defensiv gallige Verteidigung. Offensiv gute Ballbewegung und einfache Punkte. Am Ende konnte man sich wieder komfortabel absetzen und ging mit einer 20-Punkte Führung in den letzten Spielabschnitt. (60-40 Passau)

Das letzte Viertel ist schnell erzählt. Es wurde auf beiden Seiten lasch verteidigt und Minuten wurden gut verteilt, sodass jeder auf seine Einsatzzeiten kam.
Am Ende siegten die Passau Whitewolves 77-59 und bewahren die Tabellenspitze.

Trainer Marc Kiermeier nach dem Spiel: „Zwischenzeitlich war ich kurz am Verzweifeln, warum jetzt alles nur noch mit dem Kopf durch die Wand geschehen muss. Wenn wir als Team auftreten sind wir nur schwer zu schlagen. Wenn wir versuchen alles alleine zu machen dann wird es schwierig was zu reißen. Nächste Woche geht es gegen Straubing darum, wieder mehr als Team zu spielen und sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.“
Für Passau spielten:
Randrianarijaona 6 Punkte, Griffin 2, Loncaric 8 (2 Dreier), Kiermeier 7 (1 Dreier), Karl 9 (1 Dreier), Menzel 11, Ben Salah 24, Mandangi 10