Am vergangenen Samstag spielte die Herren Mannschaft des TV Passau gegen die Straubing Blue Devils. Die Passauer gingen als klarer Favorit in die Partie. Man darf sich keine Fehler erlauben, möchte man Ende März den zweiten Meisterschaftstitel in Folge feiern. Die Gegner aus Landshut und Freyung warten auf einen Ausrutscher. Umso wichtiger ist es für Trainer Marc Kiermeier, die 10 Männer gut auf das Spiel einzustellen. Denn diese kommen mit einem der drei Topscorer der Liga.
Die Probleme aus dem letzten Spiel gegen eine Zonenverteidigung wurde gut im Training geübt. Und so konnte der Ball sehr gut gegen die Zonenverteidigung der Straubinger Anfang des ersten Viertels bewegt werden. Somit wurden leichte Punkte erzielt. Nach vier Minuten lag man 13-4 in Front. Doch wie so oft schleichen sich immer wieder kleine Unaufmerksamkeiten in das Spiel der White Wolves ein. Mit dem Kopf durch die Wand oder leichte Turnover brachten den Gegner aus Straubing wieder ins Spiel zurück. Doch auch hier konnten die Spieler den Kopf aus der Schlinge ziehen, sodass man mit einem 11 Punkte Vorsprung (23-12) das erste Viertel gewinnen konnte.
In Spielabschnitt Zwei scheint sich ein ähnliches Bild abzuzeichnen. In den ersten 4 Minuten konnten die Dreiflussstädter sich mit einem 7-2 Lauf absetzen ehe die Kräfte einiger Spieler zu wünschen übrig ließen und der Straubinger Topscorer Kao drei Dreipunktewürfe in Folge durch den Ring werfen konnte. Auszeit Passau und mahnende Worte des Trainers.
Und auch hier konnten letztendlich die White Wolves dem Spiel wieder ihren Schuh aufzwingen. Am Ende gewann man das zweite Viertel 22-13 und ging mit 45-25 in die Kabine.
Nach der Halbzeitpause forderte Trainer Marc Kiermeier seine Jungs auf, das Spiel bis zur letzten Minute ernst zu nehmen und nicht bereit frühzeitig abzuschenken. Und das gelang den Spielern hervorragend umzusetzen. Ein 17-2 Lauf zu Beginn des dritten Viertels unterstrich deutlich, dass das die White Wolves noch hungrig sind und noch nicht genug haben. Ein krachender Dunking von Tomislav Svenda war unteranderem eins von vielen weiteren Highlights. Am Ende stand es nach 30 Minuten 78:40 für Passau, eine deutliche Steigerung als noch in den ersten beiden Spielabschnitten.
Für das letzte Viertel gab der Trainer wenige Vorgaben aus. Man solle weiterhin das eigene Spiel spielen und nicht vom Gaspedal gehen. Die 100 Punkte Marke sollte dann in der 37 Minute von Dario Loncaric per And-1 erreicht werden (Danke für den Kasten Bier). Am Ende gewann man auch aufgrund einer Leistungssteigerung nach der Halbzeit deutlich mit 110-51.
Trainer Marc Kiermeier nach dem Spiel:
„In den ersten beiden Vierteln haben wir immer gute Ansätze präsentiert und dann durch kleinere Fehlerchen den Gegner nochmal die Möglichkeit gelassen ins Spiel zu kommen. Was aber nach der Halbzeit für eine Leistung abgerufen wurde, damit bin ich super zufrieden. Man sieht auch, was ein gutes Training auf eine durchwachsene Leistung von letzter Woche bewirken kann. Wir haben den Ball gegen die Zonenverteidigung sehr gut bewegt und ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.“
Für Passau geht es nun mit einem weiteren Heimspiel nach den Faschingsferien weiter. Dann reist der TSV Simbach am Inn in die Dreiflüssestadt. Anwurf ist am 28.02 um 19:00 Uhr.
Für Passau spielten:
Treitlinger, Loncaric 13 Punkte (2 Dreier), Bostan 3, Schreiner 8 (2 Dreier), Menzel 25, Wittmann 12, Ben Salah 23 (1 Dreier), Schnieber 8, Svenda 4, Mandangi 14
